Polizeiherrschaft und Zwangsarbeit NS-Zeit in der Region Osnabrück

Die Gedenkstätten Augustaschacht und Gestapokeller bilden durch ihre historische Verbindung und die erhaltene Bausubstanz ein einzigartiges Ensemble mit besonderen und vielfältigen Lernmöglichkeiten über die Region Osnabrück hinaus.

 
In der Region Osnabrück befinden sich zwei Erinnerungsorte, die durch ihre Vorgeschichte im Nationalsozialismus eng miteinander verbunden sind: Die Gedenkstätte Gestapokeller in Zellen der ehemaligen Geheimen Staatspolizei (Gestapo) im Schloss im Herzen der Stadt Osnabrück, die Gedenkstätte Augustaschacht in Gebäuden des früheren Arbeitserziehungslagers (AEL) Ohrbeck in Hasbergen im Landkreis Osnabrück – beide nur ca. 9 Kilometer voneinander entfernt. Die Gestapostelle Osnabrück wies die Häftlinge in das AEL Ohrbeck ein und bestimmte über ihre Lebensbedingungen.


Jährlich nutzen über 7.000 Menschen die Öffnungszeiten, Führungen, Besucherinformationen, Bildungsangebote und Veranstaltungen der beiden Gedenkstätten. Zudem finden regelmässig internationale und regionale Workcamps mit  jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. An internationalen Zeitzeugenprojekten mit Begegnungen in der Ukraine und in Osnabrück nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Gedenkstätten, Schüler und Schülerinnen aus Simferopol und Osnabrück sowie ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus der Ukraine teil.

> Aktuelles  


GEDENKSTÄTTE AUGUSTASCHACHT – Sonntag, 12. Mai 2019, 15 Uhr

Warum erinnern? – Lesung von Karin Jabs-Kiesler    > mehr


GEDENKSTÄTTEN GESTAPOKELLER UND AUGUSTASCHACHT – Februar 2019

Schülerinnen und Schüler suchen nach Geschichten und Zeitzeugnissen aus dem Krieg rund um den Augustaschacht    > mehr


GEDENKSTÄTTE AUGUSTASCHACHT – Dezember 2018

Stiftung fördert Verbesserung der Lern- und Arbeitsmöglichkeiten in der Gedenkstätte Augustaschacht    > mehr

 

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