Rüstungsindustrie und NS-Zwangsarbeit

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GEDENKSTÄTTE AUGUSTASCHACHT – 29. September 2019, 15 Uhr

Rüstungsindustrie und NS-Zwangsarbeit
Archäologie auf dem Tempelhofer Flugfeld Berlin

Vortrag von Kathrin Misterek und Judith Stern

Mitten in Berlin wurden zwischen 1940 und 1945 mehrere tausend Menschen auf dem Tempelhofer Flughafengelände zur Arbeit für die Weser Flugzeugbau und die Lufthansa gezwungen. Sie mussten dort Kampfflugzeuge bauen, reparieren und umrüsten. Untergebracht waren sie in drei großen Barackenlagern auf dem Tempelhofer Flugfeld.

Derzeit werden die archäologischen Funde in einem mehrjährigen Forschungsprojekt an der Freien Universität Berlin ausgewertet. Das Projekt soll helfen, den Lageralltag jenseits der schriftlichen Berichte und Akten der TäterInnen zu beleuchten und will dazu beitragen, das Erinnern an das große und allgegenwärtige Verbrechen Zwangsarbeit im Nationalsozialismus wachzuhalten.

Die Berliner Archäologinnen Kathrin Misterek und Judith Stern werden in ihrem Vortrag am Sonntag, den 29. September 2019, um 15 Uhr in der Gedenkstätte Augustaschacht die archäologische Erforschung der Tempelhofer Barackenlager vorstellen. Sie sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt »Auswertung der Funde der Grabungen auf dem Tempelhofer Flugfeld« an der Freien Universität Berlin.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule Osnabrück, des Museumsquartier Osnabrück sowie der Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht ist frei.


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