Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

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ST. MARIEN OSNABRÜCK | ARKADEN STADTBIBLIOTHEK OSNABRÜCK |
ERICH MARIA REMARQUE-FRIEDENSZENTRUM
 

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – Montag 27. Januar 2020


Eine ökumenische Gedenkfeier für die geistig behinderten, sinnesgeschädigten und psychisch kranken Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert am Montag, dem 27. Januar 2020, um 10.00 Uhr in St. Marien Osnabrück, Am Markt, an mehr als 200.000 Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Sie wurden ermordet bei der planmäßigen Vernichtung »lebensunwerten Lebens« 1939 bis 1945.
 

Die zentrale Gedenkfeier des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus beginnt am Montag, dem 27. Januar 2020, um 17.30 Uhr vor der Gedenktafel unter den Arkaden der Stadtbibliothek Osnabrück.

Einer Ansprache von Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann folgt eine Kranzniederlegung vor der dortigen Gedenktafel sowie die Totenklage durch den Kantor der Jüdischen Gemeinde Osnabrück, Baruch Chauskin. Die Veranstaltung endet mit einem Gebet durch Jonny Böhmer von der Niedersächsischen Beratungsstelle für Sinti und Roma sowie einer zweiten Kranzniederlegung vor der Gedenktafel an der Stadtwaage.
 

Nach der Gedenkfeier eröffnet um 17.00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum die Ausstellung »Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.«

Die Ausstellung würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten.
 


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