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MEMORY LANE – »Damit nichts mehr bleibt«
Ausstellung und Installation von
Ruth und Dan Shomroni / Volker-Johannes Trieb

Die Installation »Damit nichts mehr bleibt« des Osnabrücker Künstlers Volker-Johannes Trieb und die Ausstellung »MEMORY LANE« des israelischen Künstlerpaares Ruth und Dan Shomroni aus Ramat Hasharon, der Partnerstadt von Georgsmarienhütte, sind vom 8. August bis zum 28. November 2010 in der Gedenkstätte Augustaschacht zu sehen.

Hebräische Schriftzeichen in Tonkörpern und Fotografien von Büchern, alten Bäume und Steinen öffnen den Blick auf die Verankerung von Ruth und Dan Shomroni in ihrer Heimat und bieten einen kulturellen Austausch an, der nach neuen Beziehungen zwischen Deutschen und Israelis sucht. Zugleich interagiert »MEMORY LANE« mit den alten, vielschichtigen Räumen der Gedenkstätte.

Die Installation »Damit nichts mehr bleibt« von Volker-Johannes Trieb erinnert mit aus Ton und Holz geformten Nachbildungen von Bomben an das in Osnabrück vergessene Schicksal der Zwangsarbeitenden als relativ größte Gruppe unter den Bombentoten des II. Weltkrieges. Zitate von ukrainischen Überlebenden über ihre Ausgrenzung beim Luftschutz sind den Kunstobjekten auf dem Gelände der Gedenkstätte eingeschrieben.

Zur Ausstellung »MEMORY LANE« und der Installation »Damit nichts mehr bleibt« erscheint ein zweisprachiger Katalog in Deutsch und Englisch.

Ausstellungszeitraum: Vom 8. August bis zum 28. November 2010
MEMORY LANE wurde verlängert bis 28. August 2011


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Augustaschacht