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NS-Psychiatrie und die Opfer-Gedenken in Niedersachsen
Fotodokumentation von Dr. Raimond Reiter

Während der NS-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs sind auch in Niedersachsen viele Patienten psychiatrischer Einrichtungen Opfer der Rassenpolitik geworden. In einigen psychiatrischen Anstalten in Niedersachsen wurden sie getötet. Es war ein staatlich organisierter Massenmord. Seit 2001 sind in sieben Landeskrankenhäusern Gedenkstätten entstanden, um das Geschehene nicht zu vergessen.

Die Ausstellung dokumentiert die unterschiedliche konzeptionelle und künstlerische Umsetzung dieses Gedenkens. Damit werden nicht so sehr Opfer und ihre Biografien oder die Täter, sondern ausdrücklich die Formen, in denen ihrer gedacht wird, thematisiert und verglichen Form und Inhalt aber bedingen einander und beantworten – wenn auch oft unausgesprochen – die Frage: warum erinnern?


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