22.03 - 22.04.2026
13.03.2026

Ausschnitt aus dem Werk „Virabhadrasana“ (2025). Mehrere junge Ukrainer:innen haben diese kollaborative Malerei im Zuge eines Public History Projektes erstellt. Der Bildausschnitt zeigt einen blauen Stern, gelbe Blumen und herausgerissene Wurzeln – eine Symbolisierung des kollektiven Kriegstraumas, das viele Ukrainer:innen erleben. Bild: Nika Vertsanova
Am Sonntag, 22. März, 15 Uhr, eröffnen wir in der Gedenkstätte Augustaschacht die Sonderausstellung "Lichtbrechung. Ukrainische Jugendliche über Leben im Krieg / Світлозаломлення. Українська молодь про життя у війні". Diese zeigt Werke junger ukrainischer Menschen, die zwischen 2023 und 2025 entstanden sind und die Realität des anhaltenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine widerspiegeln. Der Schwerpunkt liegt auf persönlichen Geschichten. Die Ausstellung wird in zwei Sprachen präsentiert – Ukrainisch und Deutsch (mit einigen wenigen Werken in englischer Sprache).
Die in dieser Ausstellung präsentierten Werke wurden von oder in Zusammenarbeit mit ukrainischen Jugendlichen geschaffen, deren Leben durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine beeinflusst wurde. Die meisten von ihnen leben in der Ukraine, einige im Ausland, insbesondere in Deutschland. In Kurzfilmen, Fotos, Collagen, Comics, Zeitschriften, Gemälden und anderen Formaten erzählen die Autor:innen, wie die anhaltende russische Aggression ihren Lebensweg und ihre Zukunftsperspektiven verändert hat und was ihnen hilft, diese schwierigen Zeiten zu meistern.
Die Ausstellung basiert weitgehend auf den Ergebnissen der Public History Workcamps "Recall Reflect Retell", die jungen Ukrainer:innen, die sich für die Themen Krieg und Erinnerung interessieren, die Möglichkeit bieten, ihre Erfahrungen kritisch und kreativ zu reflektieren. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht und der ukrainischen NGO "After Silence", das mit Unterstützung des Kinderhilfswerks Terre des Hommes Deutschland seit 2022 umgesetzt wird.
Die Ausstellung "Lichtbrechung" wurde mit Unterstützung von Terre des Hommes Deutschland, der Stiftung Sparkasse Osnabrück und dem Lions Club Osnabrück Heger Tor realisiert. Sie ist vom 22. März bis 22. April 2026 während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte Augustaschacht zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erteilen Dr. Michael Gander, Co-Kurator und Leiter der Ausstellung (michael.gander@augustaschacht.de) und Yelizaveta Siviets, Co-Kuratorin und Koordinatorin der Ausstellung (liza.siviets@augustaschacht.de).
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